Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 haben die USA ihre Einreisepolitik immer weiter verschärft. Mittlerweile sind die Regeln recht kompliziert geworden, so dass man sich unbedingt frühzeitig vor Beginn der Reise einen Überblick verschaffen sollte.

Erforderliche Dokumente

Benötigt wird in jedem Fall ein Reisepass. Dass dieser für die gesamte Dauer der Reise gültig sein muss – einschließlich des Ausreisetages – ist selbstverständlich. Ein Personalausweis ist nicht ausreichend, schon gar nicht ein vorläufiger Personalausweis. Ein vorläufiger Reisepass würde hingegen genügen, wenn zusätzlich ein Visum vorliegt. Dasselbe gilt für reisende Kinder mit Kinderreisepass.

Visumfreie Einreise

Deutschland wird von den US-Behörden insoweit privilegiert, als dass für Touristen, Geschäfts- und Transitreisende die visumfreie Einreise unter bestimmten Bedingungen möglich ist. Zunächst muss der Reisende dafür im Besitz eines seit 2005 ausgegebenen deutschen elektronischen Reisepasses (ePass) sein, in den ein kontaktloser Chip (RFC) integriert ist. Ferner muss bei der Einreise ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket vorliegen. Schließlich wird eine gültige elektronische Einreisegenehmigung (ESTA) nach dem US-Visa Waiver Programm benötigt, an dem Deutschland teilnimmt. Die US-Grenzbeamten legen die Dauer des erlaubten Aufenthaltes dann bei der Einreise individuell fest (visumfrei maximal 90 Tage) und stempeln das spätestmögliche Ausreisedatum in den Pass. Eine nachträgliche Verlängerung ist bei visumfreier Einreise nicht möglich! Reisende unter 18 Jahren müssen jeweils eigene und vollständige Reisedokumente vorweisen können.

Die elektronische Einreisegenehmigung (ESTA)

Diese ist wie gesagt grundlegender Bestandteil der visumfreien Einreise. Es wird dringend empfohlen, die ESTA mindestens 72 Stunden vor Reisebeginn zu beantragen. Den Antrag stellt man elektronisch über die Eingabemaske auf der Homepage des US-Departments of Homeland Security, welche auch in deutscher Sprache verfügbar ist. Neben den üblichen Personen- und Adressdaten werden auch Angaben zu Arbeitsstelle, vorherigen Reisen, Vorstrafen, Krankheiten und sogar sozialen Medienaccounts abgefragt. Schließlich sind 14 $ Verfahrensgebühr zu entrichten, wofür eine Kreditkarte oder ein Paypalaccount benötigt werden. Wird die Einreiseerlaubnis erteilt, ist sie für zwei Jahre gültig und kann innerhalb dieses Zeitraumes für beliebig viele Einreisen verwendet werden. Wer als Deutscher auf dem Landweg einreisen möchte, also von Kanada oder Mexiko aus, kann auf die ESTA verzichten.

Einreise mit Visum

Wird die ESTA abgelehnt oder sind deren Voraussetzungen nicht gegeben, muss der herkömmliche Weg über ein Einreisevisum beschritten werden. Anträge dazu sind persönlich in den US-Auslandsvertretungen zu stellen. Die Botschaft und die Konsulate bieten dazu Terminvergaben im Internet an, für Notfälle auch kurzfristig.

Keine Garantie!

Besonders wichtig ist für Reisende zu wissen, dass weder eine ESTA noch ein erteiltes Einreisevisum einen Anspruch auf Einreise begründen. Darüber entscheidet verbindlich erst der zuständige Grenzbeamte vor Ort. Eine eventuell verweigerte Einreise ist auch nicht mit Rechtsmitteln angreifbar, es bleibt zunächst nur die Rückreise. Erst im Nachhinein kann auf elektronischem Weg um Überprüfung etwaiger Reisehindernisse für die Zukunft gebeten werden.


Hier in Deutschland hat jeder rechts- und geschäftsfähige, in die Gesellschaft eingebundene Bürger einen festen Wohnsitz. Dieser meistens erste und einzige Wohnsitz ist bei der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung eine Mietwohnung. Gemeint ist damit ein Wohnraum, der vom Immobilieneigentümer zum Bewohnen gegen ein monatliches Entgelt überlassen, sprich vermietet wird. Dieses Wohnung mieten ist immer ein ganz natürliches Spannungsfeld. Vermieter und Mieter brauchen einander; der eine aus finanziellen, der andere aus geradezu existenziellen Gründen. Keineswegs jeder kann eigenen Wohnraum schaffen, und mancher möchte das auch gar nicht. Denn zur Miete zu wohnen bringt auch Vorteile mit sich. In dieser Zweckgemeinschaft verfolgt also jeder seine eigenen Interessen.

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Fachanwälte, Strafverteidiger und das Rechtswesen betrachten viele als Errungenschaften moderner Zeiten. Die Geschichte der Justiz reicht jedoch bis in die Antike zurück. Sicher, Streit und Auseinandersetzungen gab es schon immer. Neu war jedoch, dass festgeschriebene Gesetze geschaffen wurden. So beispielsweise um das Jahr 450 v.u.Z. in Rom, als die sogenannten „Zwölftafelgesetze“ verfasst wurden. Bald darauf folgten ein eigenes Privat- und Strafrecht.

Der römische Advocatus

Im Prinzip mit dem Beginn der Rechtsprechung wurde der Beruf des Anwalts (advocatus) geschaffen. Dieser vertrat einen Angeklagten vor dem Richter oder brachte selbst die Beschuldigungen vor, einen Staatsanwalt gab es nämlich nicht. Ebenso war ein Studium der Rechtswissenschaften im antiken Rom nicht vorgesehen. Stattdessen wurden Adlige von der Familie und praktizierenden Juristen ausgebildet. Viele berühmte Römer waren unter anderem als Anwälte tätig, so zum Beispiel Marcus Tullius Cicero, dessen bekannte Reden noch heute erhalten sind.

Eine etwas andere Rechtsprechung

Wie noch heute in einigen Ländern üblich, wurden die Urteile von Geschworenen gefällt. Diese berieten sich nach dem Verfahren jedoch nicht, sondern stimmten direkt per Mehrheitsbeschluss ab. Auch viele der verhängten Strafen sind heute nicht mehr vorstellbar. So gab es die Verbannung aus der Stadt und die Verurteilung zu Zwangsarbeit. Zudem waren die Henker im antiken Rom vielbeschäftigte Personen. Diese Art der Bestrafung gibt es bei uns heute zum Glück nicht mehr. Wertvolle Traditionen wie die Anwendung von Gesetzten und der Beistand von Anwälten vor Gericht leben hingegen in unserem Rechtssystem weiter.


Es ist eine verlockende Idee: Sich den Wunsch nach dem Traumauto erfüllen und die Kosten dafür von der Steuer absetzen können. Doch ist das überhaupt möglich?

Finanzämter prüfen die Ausgaben für Dienstwagen oft sehr genau. Nur dann, wenn der Wagen zum Einkommen passt, kann die Wahl der Oberklasse möglicherweise anerkannt werden. Das kann bei einem Unternehmen der Fall sein, das sechsstellige Gewinne erwirtschaftet. Chancen auf Anerkennung als Dienstwagen hat die Luxuslimousine, wenn ein repräsentatives Auto für berufliche Zwecke benötigt wird.

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Es sei zugegeben – für den nachfolgenden Bericht hätten sich sehr viel reißerische Überschriften finden lassen, à la: „Polizistinnen und ‚die Waffen einer Frau“ oder „Warum es keine kleinen Polizistinnen mit Silikonimplantaten gibt“. Doch das Thema ist ernst, und Frauen, die bereit sind, sich tagtäglich den schweren Anforderungen des Polizeiberufes zu stellen, haben vor allem Respekt verdient.

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Die Vorstellungen darüber, welcher Grad an Sauberkeit in einer Wohnung herrschen sollte, unterscheiden sich naturgemäß von Mensch zu Mensch. Mieter genießen in der Regel die Freiheit, selbst zu bestimmen, wann, wie oft und mit welcher Gründlichkeit sie ihre Wohnung reinigen. So müssen sie schließlich darin leben und den Reinigungsaufwand tragen. Dennoch verurteilte das Amtsgericht Frankfurt (AG Frankfurt, Urteil v. 08.10.2015, Az.: 33 C 2261/15 30) einen Mieter zum Putzen seines Badezimmers.

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Unterhalt ist nicht gleich Unterhalt. Maßgebend ist der Zeitraum, für den Ehegatten einander unterhaltspflichtig sind.

1. Unterhaltspflicht in der Ehe

In der Ehe tragen beide Ehepartner durch ihre Arbeit und mit ihrem Vermögen zum Unterhalt der Familie bei. Die Führung des Haushalts zählt als gleichwertiger Beitrag. Es kommt nicht darauf an, ob ein Partner bedürftig ist (§ 1360 BGB).

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